23 Bundes- und Landesmusikakademien in Deutschland mit fast 500 Proberäumen und 2.000 Betten bieten mehr als 1.000 Kurse im Jahr.

Und Platz für Chor und Orchester.


13.03.2020 - 15.03.2020
Ort: Nordkolleg Rendsburg GmbH
IMPROVISIEREN LERNEN AUF DEM EIGENEN INSTRUMENT

Improvisieren kann man erlernen!
In diesem Kurs weckt Dozentin und Klarinettistin Beatrix Becker mit Übungen und gemeinsamen Musizieren die Kreativität der Teilnehmenden und setzt diese konkret in Musik um. Ein wesentliches Element bilden Improvisationsübungen zu verschiedenen Bass-, Harmonie- und Melodiemodellen (Quintfallsequenz, II-V-I-Verbindungen, Bluestonleiter, Chromatik und andere). Weiterhin werden unterschiedliche rhythmische Strukturen, darunter Tango, Bossa und 7/8-Takt, als Grundlage für eine stilgebundene Improvisation vorgestellt, in der Gruppe ausprobiert und trainiert. Kreative Spiele, theoretische Inputs als Anregung für die Praxis sowie Herangehensweisen an freie Improvisation ergänzen das Programm.

Der Workshop richtet sich an Instrumentalisten und Sänger, die Anleitung und Inspiration zum Improvisieren oder auch zum Komponieren suchen und ihre Kenntnisse vertiefen und gemeinsam mit anderen Musikern erweitern möchten. Instrumentale Vorkenntnisse von etwa zwei Jahren sowie gute Notenlesekompetenz sind empfehlenswert. Musiktheoretische Grundlagen müssen nicht vorhanden sein.

Details
13.03.2020 - 14.03.2020
Ort: Landesmusikakademie NRW e.V.
Kompaktseminar: Umgang mit Störungen - Wie guter Klassen- und Gruppenunterricht gelingen kann

In diesem Seminar werden ausgehend von den eigenen Erfahrungen der TeilnehmerInnen Möglichkeiten gelingenden Unterrichts in der Gruppe erarbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie effiziente Klassen- bzw. Gruppenführung, Grundlagen der Gesprächsführung, Aspekte der didaktischen Strukturierung, Transparenz und Klarheit des Unterrichts sowie Prinzipien im Umgang mit Störungen. Im Verlauf der beiden Seminartage werden vor allem Aspekte der Prävention von Unterrichtsstörungen, der Unterrichtsplanung und -strukturierung beleuchtet sowie Kommunikationsgrundlagen erarbeitet, die der Gruppenleitung mehr Handlungsrepertoire und Handlungssicherheit in der Klassen(an)leitung geben sollen. Dies geschieht unter besonderer Beachtung von unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, wie sie in heterogenen JeKits-Gruppen vorkommen.

Themen

  • Kritisches Hinterfragen und Verstehen von Unterrichtsstörungen
  • Anregung von kooperativem Verhalten, Selbstreflexion und Aufzeigen von alternativen Handlungsweisen
  • Konstruktiver Umgang mit Unterrichtsstörungen
  • Situativ angemessenes Handlungsrepertoire (z. B. Potenzial von Musik und Bewegung zur Fokussierung auf den Unterrichtsinhalt, Wahrnehmungsübungen)
  • Begriffsbestimmungen von Unterrichtsstörungen im JeKits-Unterricht

Ansprechpartnerin für inhaltliche Fragen

Teresa Giersch, Tel.:01575.5209032, teresa.giersch@lma-nrw.de

Unterbringung/Verpflegung

Die Unterbringung erfolgt in Einzelzimmern in der Landesmusikakademie NRW. Die Übernachtung mit Verpflegung wird bei der Online-Anmeldung verbindlich mitgebucht. Bitte beachten Sie dazu auch die Allgemeinen Informationen.

Details
13.03.2020 - 14.03.2020
Ort: Hochschule für Musik und Tanz Köln
Lehrgang Streicherklassen-Unterricht nach Paul Rolland

Ein abgeschlossenes Studium der Instrumentalpädagogik oder der Schulmusik mit einem Streichinstrument als Hauptfach oder mindestens zweijährige Berufserfahrung.

Bei Einstieg in Phase 2 werden entweder der vorhergehende Besuch eines Einführungskurses oder Hospitationen bei einer ausgebildeten Streicherklassenlehrkraft und Rücksprache mit Edith Langgartner oder Regine Schultz-Greiner erwartet. Die Rolland-Methodik und Möglichkeiten ihres Einsatzes in diversen Arbeitsfeldern wie gemischten Streicherklassen (Vl., Vla., Vc., Kb.), dem homogenen Gruppenunterricht, gemischten Kleingruppen u.ä., ergänzt durch neue kreative Ansätze aus der umfangreichen Praxis der Dozentinnen sind Inhalt des Lehrgangs. Das Einbeziehen von Improvisation, Elementen der Elementaren Musikpädagogik und des mehrstimmigen ad-hoc-Musizierens im Live-Arrangement sind bedeutsame Weiterentwicklungen der kleinschrittigen Methodik Rollands, die sowohl in der Einführung als auch im Lehrgang von Beginn an praktiziert werden. Gearbeitet wird sowohl in praktischen als auch theoretischen Arbeitseinheiten, Instrumente sind mitzubringen.

Einblick in die Streicherklassen-Arbeit mit der Kölner Regenbogenschule

Ziele des Lehrgangs:
- Beherrschung des methodischen Ansatzes Paul Rollands
- Fähigkeit, den Unterricht zu strukturieren, fachgerecht zu planen, ggf. in den schulischen Kontext einzubetten und kreativ weiter zu entwickeln
- Erwerb von Grundkompetenzen im instrumentalen Zweit- und Drittfach.

Lehrgangsthemen und -inhalte u.a.:
- Rolland-Methodik
- Hospitation und Lehrproben in Streicherklassen
- Unterrichtsplanung, Einführung in Teamteaching
- Kontrabass-, Cello-, Violin-/Viola-Unterricht (je zwei Instrumente im homogenen Nebenfachunterricht)
- Ensembleleitung / Orchesterleitung
- Solmisation und Rhythmussprache
- Variationen und Anpassungen an verschiedene Unterrichtssettings
- Planung und Kalkulation einer Streicherklasse
- Literaturkunde / Materialauswahl
- Allgemeine Musikpädagogik.

Die erste Phase des Lehrgangs fand bereits an der Landesmusikakademie NRW in Heek (Münsterland) statt, die weiteren Phasen in Kölner und Düsseldorfer Schulen mit Streicherklassen und an der Clara Schumann Musikschule Düsseldorf.

Der Lehrgang wird in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln veranstaltet, die das Zertifikat inhaltlich mit trägt.

Eine finanzielle Förderung von bis zur Hälfte des Lehrentgelts durch die Bildungsprämiedes Bundes ist möglich.
Für Lehrkräfte aus NRW, die im JeKits-Programm arbeiten, kann auf Antrag auch eine Förderung durch die JeKits-Stiftung erfolgen. Bitte wenden Sie sich hierfür an den Fachberater der JeKits-Stiftung, Martin Theile Martin.Theile@jekits.de

Eine finanzielle Förderung von bis zur Hälfte des Lehrentgelts durch dieBildungsprämiedes Bundes ist möglich. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Website zur Bildungsprämie, eine Vorab-Beratung ist unerlässlich. Erst danach kann eine Anmeldung zum Lehrgang erfolgen!

Für Lehrkräfte aus NRW, die im JeKits-Programm arbeiten, kann auf Antrag auch eine Förderung durch die JeKits-Stiftung erfolgen. Bitte wenden Sie sich hierfür an den Fachberater der JeKits-Stiftung, Martin TheileMartin.Theile@jekits.de

Die beiden Förderungen sind nicht kombiniert einsetzbar.

Details
14.03.2020 - 29.03.2020
Ort: Institut für Musik und Medien, Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf
Games Composition - Videospiele und Musik - Praktische Einführung in adaptive Musik von Videospielen

In dem Workshop gibt Andreas Kolinski konkrete Einblicke in die technischen und kompositorischen Anforderungen an die Entwicklung von adaptiver Musik für Games mit verschiedenen Beispielen. An konkreten Projekten demonstriert er live, was es zu beachten gibt wenn man sich Games Musik als Komponist nähert. Dabei wird ein Einblick in die verwendeten Technologien und in die grundlegenden kompositorischen Techniken gegeben. Die Videospielebranche im Allgemeinen sowie technische und kompositorische Anforderungen an die Entwicklung von adaptiver Musik für Games werden ebenfalls vorgestellt.

Im praktischen Teil erstellen die Teilnehmenden aufbauend auf dem theoretischen Teil eigene musikalische Inhalte zur Verwendung in einem adaptiven Spiele-Szenario. Dazu können vorhandene Musikinstrumente und auch eigene Instrumente der Teilnehmenden eingesetzt werden. Auf Wunsch können auch digitale Klangerzeuger mitgebracht und verwendet werden. Notenkenntnisse werden nicht erwartet. Bitte eigenes Notebook / Tablet mitbringen!

Die Wochenenden bauen aufeinander auf, sie können nur kombiniert gebucht werden.

Hintergrund

Computer- und Videospiele – dazu gehören kleine Handyspiele, aber auch riesige Online-Multiplayerspiele – sind heute die größte Unterhaltungsindustrie der Welt. Sie haben Filme oder Musik wirtschaftlich bereits deutlich überholt und bilden weltweit einen bedeutenden Teil des Arbeitsmarktes. In Deutschland beschäftigt die Branche heute 13.000 Menschen mit einem deutlichen Trend nach oben (BIU 31.05.2016). (aktuelle Zahlen)

Spiele zeichnen sich durch ihre Interaktivität und Nicht-Linearität aus. Anders als in Filmen bestimmen die Spielenden durch ihr aktives Eingreifen den Verlauf des Spiels und an welcher Stelle sie zu welchem Zeitpunkt gerne sein möchten. Dieser grundlegende Unterschied zu anderen Medienformen hat gravierende Auswirkungen auf alle Teile des Entwicklungsprozesses von Spielen, auch auf die Musik. Um ein optimales Spielerlebnis zu vermitteln, muss die Musik auf Aktionen der Spielenden reagieren, ohne dabei zu springen oder störend zu wirken. Die Musik soll „adaptiv“ sein, aber möglichst – wie wir es aus dem Kino oder dem Fernsehen gewohnt sind – ein einheitlich geschlossenes Erlebnis unterstützen. Zudem soll sie auch weiterhin Funktionen wie eine Kontrapunktierung des im Bild Gesagten oder das Hinzufügen einer weiteren Erzählebene erfüllen. Aber der oder die normalerweise Musik linear an der Zeitachse entlang entwickelnde Komponist*in weiß doch nicht, zu welchem Zeitpunkt die Spielenden an einer bestimmten Stelle ankommen. Wie geht das also? Der Workshop wird genau auf diese Fragestellungen eine Antwort geben.   

Details
14.03.2020 - 15.03.2020
Ort: Landesmusikakademie NRW e.V.
Zukunftswerkstatt Musik und Klima

Wie kann mit musikalischen Mitteln das Klimabewusstsein befördert werden? An welchen Stellen können Kulturinstitutionen auf sinnvolle Weise die eigenen CO2-Emissionen reduzieren? Und wie können sich Akteur*innen der Musikwelt in die notwendigen Transformationsprozesse hin zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft einbringen? Wir möchten eine Gelegenheit schaffen, sich über diese Themen auszutauschen und gemeinsam Lösungsstrategien zu entwickeln. Unsere Einladung richtet sich an…

  • Musiker*innen, Ensembleleiter*innen, Musikvermittler*innen
  • Klimaexper*innen und Klimaaktivist*innen
  • und an alle, die sich für ein zukunftsfähiges "gutes Leben" engagieren.

Kooperationspartner

LAG Musik NRW, Netzwerk Junge Ohren und Bernhard König

Weitere Informationen: b.koenig@schraege-musik.de

Details
14.03.2020 - 15.03.2020
Ort: Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz
Israelische Tänze

Tänze aus Israel sind so vielfältig wie das Land und seine Menschen. Arabische Debkas, sephardische und chassidische Lieder, yemenitische Tänze und vieles mehr… - jeder Einwanderer brachte ein Stück seiner Musik und Kultur mit, das meist sorgsam gepflegt und erhalten wurde und sich dennoch der neuen Heimat anpasste und sich mit ihr mischte. Die ausgewählten Kreis- und Reihentänze zeigen einen Ausschnitt der israelischen Tanzvielfalt und vermitteln uns deren Rhythmus und Dynamik. Das Programm besteht aus Tänzen auf mittlerem Niveau - entsprechende Tanzerfahrung sollte deshalb vorhanden sein. Ein fester Tanzpartner ist nicht erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme, hallengeeignete Tanz- oder Sportschuhe mit.

Details
16.03.2020 - 18.03.2020
Ort: Regierungspräsidium Tübingen
Herausforderung Musik im sonderpädagogischen Arbeitsfeld: Singen - Musizieren - Bewegen

Singen und Musizieren mit Kindern macht Spaß, Rhythmusspiele, Bewegung und kleine Tänze gehören in den Unterrichtsalltag. Zusammen Musik machen verbindet, kann auf vielfältige Weise zur Entwicklungs- und Gemeinschaftsförderung beitragen und in verschiedensten Situationen die Aufmerksamkeit wecken oder zur Entspannung führen. Chor und Schulband bereichern das Musikleben an unseren Schulen, auch in den SBBZ gibt es inzwischen viele erfolgreiche Chöre und Bands. Tipps und Tricks machen Mut es selbst auszuprobieren. Wir werden vielfältige Lieder, Begleitmöglichkeiten, rhythmische Spiele, Bewegungsfolgen/Tänze und Ideen für die Unterrichtspraxis sowie die Chor- und Schulbandarbeit vorstellen und gemeinsam ausprobieren. Wir werden gemeinsam singen und mit Percussionsinstrumenten und Trommeln, mit Boomwhakern und Orffinstrumenten zusammen Musik machen. Im Spielen mit Bandinstrumenten wird das Handwerkszeug zum Anleiten einer Schulband weitergegeben. Außerdem wollen wir kurze Filmclips zu diesen Themen vorstellen, die von den Leitern der Tagung als Handreichung für den Musikunterricht im sonderpädagogischen Arbeitsfeld produziert wurden.

Details
16.03.2020 - 20.03.2020
Ort: Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen
Spielpraxis Cajón

Ursprünglich in Peru beheimatet hat die Cajón längst einen Siegeszug durch die gesamte musikalische Welt unternommen. Neben ihrem Einsatz im Percussionbereich erweist sie sich als ideales Instrument für den musikalisch-rhythmischen Unterricht mit Gruppen und Schulklassen sowie für das Zusammenspiel in Ensembles und Bands. Ganz spielerisch und kreativ lassen sich mit der Cajón – vom traditionellen Flamenco über Latin bis hin zu Rock, Pop oder Hip-Hop – gemeinsam Beats & Grooves entdecken und erarbeiten

  • Grundlagen des Instruments
  • Sounds und Schlagtechniken
  • Erarbeitung von Grundrhythmen verschiedener Stilistiken
  • Technik- und Koordinationsübungen
  • Ensemblespiel
  • Improvisation
Details
16.03.2020 - 22.03.2020
Ort: Musikakademie Rheinsberg
Meisterkurs Harry Kupfer

„Der singende Darsteller“
– Szenisches Spiel und Rollengestaltung am Beispiel von W.A. Mozart „Entführung aus dem Serail“

Der Meisterkurs wendet sich sowohl an junge wie an fortgeschrittene Sänger. Im Zentrum steht die Erarbeitung der einzelnen Rollencharaktere sowie die szenische Umsetzung einzelner Arien und kompletter Ensembles. Voraussetzung ist die auswendige Beherrschung der kompletten, jeweiligen Fachpartie.

Der Kurs schließt am 22.03.2020, 15.00 Uhr mit einer öffentlichen Präsentation der Arbeitsergebnisse im Schlosstheater Rheinsberg.

Kursgebühr
920 € (aktive Teilnahme) inkl. Übernachtungen im DZ/VP
420 € (passive Teilnahme) inkl. Übernachtungen im DZ/VP
Ermäßigung für Schüler und Studierende bis 27 Jahre: 90 €
EZ-Zuschlag (auf Anfrage): 90 €

TeilnehmerInnenzahl max. 10, mind. 7

Harry Kupfer
Der langjährige Operndirektor und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin studierte Theaterwissenschaft in Leipzig. Nach seinem Debüt 1958 in Halle und Stationen in Stralsund, Chemnitz und Weimar übernahm er 1972 als Operndirektor und Chefregisseur die künstlerische Leitung der Staatsoper Dresden. 1981 wurde er als Chefregisseur an die Komische Oper Berlin berufen. Unter anderem inszenierte er dort Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“, Händels „Giustino“, die Uraufführung von Siegfried Matthus’ „Judith“, sowie einen von „Idomeneo“ bis zur „Zauberflöte“ reichenden und unter einem übergreifenden Konzept stehenden Mozart-Zyklus. Über 220 Inszenierungen entstanden in Opernhäusern weltweit. Bei den Bayreuther Festspielen führte er 1978 bei „Der fliegende Holländer“ und 1988 bei „Der Ring des Nibelungen“ Regie. Der gemeinsam mit Daniel Barenboim erarbeitete Wagner-Zyklus an der Staatsoper Unter den Linden Berlin mündete zu den Festtagen 2002 in eine zweimalige zyklische Aufführung aller zehn Hauptwerke Richard Wagners innerhalb von 14 Tagen.
Harry Kupfer ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, der Freien Akademie der Künste in Hamburg und der Sächsischen Akademie der Künste in Dresden. 

Details
16.03.2020 - 17.03.2020
Ort: Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz
Sing- und Liedpädagogik für Musikpädagogen, Grund- und Förderschulschullehrkräfte und Kinderchorleiter

Der Kurs zeigt Wege, wie man auf spielerische und kompetente Weise mit Stimme und Liedern einen unkomplizierten Zugang zu Musik ermöglicht. Lieder sind kleine Museninseln im Alltag. Das beginnt mit Spiel- und Tanzliedern und führt weiter bis zur Mehrstimmigkeit. Wir finden Zugänge über Vorstellungen vom singenden Troll und von strömenden Wetterriesen. Gleichzeitig reflektieren wir die muskulären Aktionen des Singens, und lernen dabei unsere eigenen Fähigkeiten zu erweitern. Fantasie trifft auf Wissenschaft. Inhalte des Kurses sind die Kinderstimme, eine angemessene Liedauswahl sowie Liedmethodik. Die Kursteilnehmer lernen ein reichhaltiges schulpraktisches Liedmaterial kennen, das sich leicht im Alltag umsetzen lässt. Es gilt der Grundsatz: Heiter im Weg, ernst in der Sache!

Details
17.03.2020
Ort: Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen
Digitalisierung im Musikunterricht | Praxisnahe Apps im modernen Unterricht | Termin II

Die Fortbildung für Musiklehrer/innen der Klassenstufe 1 bis 8 besteht aus zwei Workshops, die jeweils in der Zeit von 15 Uhr bis 19 Uhr durchgeführt werden. Die Teilnehmenden erleben praxisnah die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Smartphones, Tablets und Laptops, um den Musikunterricht schülerorientiert, modern und ansprechend zu gestalten. Dabei werden Apps ausprobiert, mit deren Hilfe man spielerisch die Anforderungen des mehrstimmigen Gesangs meistert und selbst einfache Beats und Patterns für musikalische Darbietungen nutzt. Auch werden die digitalen Geräte als Klangerzeuger eingesetzt, um Musik live zu spielen und aufzunehmen.

Am Veranstaltungsort ist WLAN vorhanden, sodass die vorgestellten (kostenlosen) Apps vor Ort installiert werden können. Bitte bringen Sie ihr Smartphone, Tablet und/oder ihren Laptop und genügend Speicherplatz mit!

Christian Mann ist Musiker, Songwriter und Fachbuchautor aus Erfurt. Als ausgebildeter Lehrer unterrichtet er Musik in allen Klassenstufen an der Barfüßer Grundschule in Erfurt. Dort hat er seinen Schwerpunkt auf einen instrumentalen Musikunterricht gesetzt, um den Unterrichtsstoff durch eigenes Musizieren erfahrbar zu machen und zu vermitteln. Als Mitglied des Landesvorstandes im Bundesverband Musikunterricht (BMU) Landesverband Thüringen hat er bei verschiedenen Veranstaltungen bereits Fortbildungen und Workshops durchgeführt. Zudem arbeitete Christian Mann zwei Jahre mit Student/innen der Universität Erfurt. Der Verlag an der Ruhr veröffentlichte im Jahr 2014 sein Fachbuch Die besten Methoden für den Musikunterricht: Praxisorientierte Ideen und Unterrichtsbeispiele für die Grundschule.

Details
17.03.2020
Ort: Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg
Cajon - eine Kiste voller Rhythmus

Das Cajon, eine Holzkiste, die wie ein Schlagzeug klingt, wird in diesem Tagesseminar vorgestellt. Die verschiedenen Schlagtechniken und speziellen Klangeffekte auf dem Cajon werden vermittelt und zur Liedbegleitung einfacher wie moderner Rhythmen erlernt. Erste Gruppenarrangements und die Kombination des Cajons mit bereits vorhandenen Rhythmus-Instrumenten wie Standtom, Shaker, Bongos, Congas und Djembé runden das Programm ab.

Details
17.03.2020 - 20.03.2020
Ort: Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz
Probespiel Oboe/Horn

Gemeinsam werden im Kurs Potentiale entdeckt und die Mittel und Wege aufgezeigt, das Probespiel zu einem positiv erlebten Erfolgserlebnis zu machen. Dazu werden verschiedene Wege genutzt: Im Instrumentalunterricht wird die persönliche Interpretation der Probespielliteratur erarbeitet, die gleichzeitig die ganz spezielle Erwartungshaltung des Orchesters erfüllt und somit überzeugt. Mit Yoga für Musiker wird die körperliche Voraussetzung geschaffen, um die Leistung im Probespiel mit Leichtigkeit abzurufen und dem Stress und Druck Stand zu halten. Beim Coaching erfährt man, wie Angst und Selbstzweifel in Vertrauen, Freude und Befreiung von Fähigkeiten umgewandelt werden können. Es werden Einzelunterricht inkl. Korrepetition angeboten, Auftrittstraining mit Videoaufnahme in der Gruppe, simulierte Probespiele, Yoga in der Gruppe und Einzelcoaching.

Details
18.03.2020 - 22.03.2020
Ort: Haus der Begegnung
Meisterkurs für Klarinette

Solokonzerte, Sonaten und andere Werke mit Klavier

Details
18.03.2020
Ort: Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg
Boomwhackers

Boomwhackers sind gestimmte Kunststoffröhren, die in den letzten Jahren an vielen Schulen angeschafft wurden. Dabei stellen sich Musiklehrkräfte oft die Frage, welche musikpädagogischen Möglichkeiten bieten Boomwhackers überhaupt und wie kann ich sie sinnvoll in meiner Lerngruppe einsetzen? Der Kurs möchte hierauf Antworten geben und beispielhaft Möglichkeiten des Klassenmusizierens aufzeigen. Das musikpädagogische Potential ist weit gefächert und umfasst verschiedene Alters-/Niveaustufen. Dabei werden diverse Umgangsweisen vorgestellt: Stundeneröffnung mit Warm-ups und Koordinationsspielen, elementare Übungen zur Musiklehre, Liedbegleitung, Hörübungen, Erarbeitung von Vortragsstücken sowie gestalterische Umgangsweisen. Die Kursteilnehmer*innen sollen letztlich erfahren, dass Boomwhackers - auch ohne Hinzunahme traditioneller Instrumente - das Klassenmusizieren bereichern können.

Details

Die hier dargestellten Kurse und Veranstaltungen sind ein Auszug aus dem Informationsportal Musikalische Fort- und Weiterbildung des Deutschen Musikinformationszentrums (MIZ). Jährlich erfasst das MIZ mehr als 2.000 offen ausgeschriebene Musikkurse, Kongresse, Musiklehrgänge sowie Seminare und Workshops im Bereich Musik von über 300 Anbietern aus ganz Deutschland.

Weiterlesen

Akademien in Deutschland