23 Bundes- und Landesmusikakademien in Deutschland mit fast 500 Proberäumen und 2.000 Betten bieten mehr als 1.000 Kurse im Jahr.

Und Platz für Chor und Orchester.


12.09.2020 - 13.09.2020
Ort: Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz
Historische Tänze & Tanz im Schloss

Die von der Gesellschaft in früheren Jahrhunderten bevorzugten Gruppentänze haben ihren ganz besonderen Reiz. Sowohl Tanzinteressierte wie Multiplikatoren, Anfänger oder auch fortgeschrittenere Tänzer können bei diesem Wochenendlehrgang ihre Kenntnisse vertiefen oder die faszinierende Welt der Contredanses und Quadrillen neu für sich entdecken. Samstags werden wir im Kath. Pfarrsaal, am Sonntag im barocken Ambiente des Gartensaals von Schloss Engers tanzen und am Abend ein festliches 3-Gänge-Menü genießen.

Historische Kostüme sind nicht zwingend erforderlich - würden aber sicher zum nicht alltäglichen Tanzerlebnis beitragen!

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12.09.2020
Ort: Landesmusikakademie NRW e.V.
CVT - Complete Vocal Technique (Aufbaukurs) - Tageskurs in Heek mit Anja Klein

Inhalt und Ablauf

Nähere Informationen folgen in Kürze ...

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12.09.2020
Ort: Landesmusikakademie Berlin
Let’s start with Jazz!

Jazz ist verwurzelt in der Oraltradition von Gospel, Work Songs, Blues. Jazz steht für Singen und Spielen nach Gehör - und für viel Freiraum. Jazz fördert und fordert, die eigenen Sounds und damit die eigene Persönlichkeit zu finden. Last but not least: Jazz beinhaltet Musik zu verstehen und spontan musikalisch zu interagieren. Obwohl genau diese Ziele im musikpädagogischen Diskurs hoch gehandelt werden, gelten für den Anfängerunterricht oft Konzepte, die den Zugang zu Jazz und Improvisation eher behindern: vor dem Hören steht zuerst Notenlesen auf dem Programm. Wie eine Alternative aussehen könnte und was modernen und jazzförderlichen Unterricht ausmacht, das will dieser Workshop zeigen. Corinna Danzer-Lohse stellt erprobte, spielerische Übungen und Materialien für den instrumentalen (Gruppen-)Unterricht vor, die das Musiklernen vom Kopf auf die Füße und das Hören in den Vordergrund stellen. Kinder und Anfänger kommen dabei schon früh mit originalen Jazzaufnahmen in Berührung und setzen sich mit ihnen sukzessiv auseinander. Bitte Instrumente mitbringen! Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin. Der Kurs findet vorbehaltlich der Berliner Haushaltsmittelfreigabe statt.

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12.09.2020 - 13.09.2020
Ort: Landesmusikakademie NRW e.V.
Pfiffige Volksliedsätze des 20./21. Jahrhunderts

Seit mehr als 250 Jahren erlebt man in Europa eine Renaissance und zugleich eine neue eigenschöpferische Blütezeit des Volksliedes. Dies zeigt sich insbesondere dadurch, dass Volkslieder in Sammlungen zusammengefasst wurden und auch von heutigen Verlagen durch ihre Veröffentlichungen vermehrt in den Blickpunkt genommen werden. Nicht zuletzt das Bedürfnis von Chören und musizierenden Menschen, sich der vielen überlieferten Melodien singend anzunehmen, zeigt das große Interesse an diesem Genre. Das Volkslied ist meist mündlich überliefert und ist ein einfach gebautes Strophenlied, das durch verschiedene Überlieferungstraditionen ständigen Veränderungsprozessen ausgesetzt ist. Das Volkslied ist Teil lebendigen Liedguts einer Region mit national-kulturellem Charakter; seine Verfasser sind vielfach unbekannt. Die Texte beruhen auf realen Lebensbildern und haben Natur und Menschenleben zum Inhalt. Gerade auch im 20. und 21. Jahrhundert haben sich Komponisten vermehrt aufgemacht, Volkslieder auf vielfältigste Art und in verschiedenensten Stilen für Chor zu bearbeiten. Die Rhythmik als musikalischer Kompositonsparameter spielt in diesen Bearbeitungen häufig eine große Rolle. Gerade dieses Phänomen soll in der inhaltlichen Ausrichtung des Seminars und in der praktischen Arbeit besondere Berücksichtigung finden.

Dozenten:

Michael Blume ist Chorleiter, Dozent, Referent und Juror. Er leitet seit seiner frühen Jugend mit großem Erfolg verschiedene Chöre u.a. Teilnahme an vier Landeschorwettbewerben NRW jedesmal als 1. Preisträger. Teilnahme an vier Deutschen Chorwettbewerben, dabei in der Kategorie Männerchöre zweimal 1. Plätze und einen 2. und einen 3. Preis. Stipendium des Deutschen Musikrates nach dem 1. Preis beim 3. Deutschen Chorwettbewerb in Stuttgart. Initiator der ersten Vokalklassen an allgemeinbildenden Schulen. Michael Blume ist Mitglied im Musikrat des Chorverbands NRW.

Helmut Pieper: ist seit 1979 als Chorleiter und Dirigent tätig. Seit dieser Zeit leitete er Chöre der verschiedensten Chorgattungen mit ihren jeweils unterschiedlichen stilistischen Ausrichtungen (Kinderchöre, Männerchöre, Kirchenchöre, Kantoreien, Oratorienchöre, gemischte weltliche Chöre, semiprofessionelle Kammerchöre, Jazz- und Pop-Ensembles). Seit 2006 hat er seinen familiären und beruflichen Mittelpunkt in das Dorf Höingen verlegt. Helmut Pieper ist Komponist und darüber hinaus Lehrbeauftragter an der Uni Dortmund für Theorie, Liedbegleitung, Klavier und Orgel und Mitglied im Musikausschuss des Chorverbands NRW.

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12.09.2020
Ort: MIGRApolis - Haus der Vielfalt
Neue Wege mit indischer Musik: Spielen, Komponieren und Improvisieren - Brückenklang-Tageskurs in Bonn

Die indische Musik fasziniert und inspiriert spätestens seit Beginn des 20. Jahrhunderts eine Vielzahl westlicher Musiker*innen und Komponist*innen. Sie lernen indische Musik kennen, studieren deren Struktur tiefgreifend und überführten Elemente in die eigene musikalische Welt. Dieser praxisbezogene Brückenklang-Tageskurs orientiert sich an dieser Vorgehensweise und hat die Verbindung von Elementen aus indischer Musik, Jazz und europäischen Musiktraditionen zum Inhalt. 

Das Spielen sowie der kreative Umgang mit den Elementen traditioneller indischer Musik (z.B. nordindischer Raga, südindische Tempelmusik, Thillana) ist ein Schwerpunkt des Kurses, um allen Interessierten Ansätze neuen Musizierens aufzuzeigen.

Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, die vorgestellten Konzepte und ausgewählten Musikbeispiele mitzuspielen oder zu singen und so praktisch nachzuvollziehen. Zudem werden Anregungen gegeben, wie die Teilnehmer*innen das erworbene Wissen, ihren Interessen entsprechend, anwenden können – beispielsweise bezogen auf Jazzstandards oder als Inspiration für eigene Ideen und Kompositionen. Das Tagesziel des Workshops ist u.a. die Entwicklung oder Komposition eines eigenen kleinen Stückes Musik auf der Grundlage des Erlernten.

Unabhängig davon soll der Workshop dazu inspirieren, auf musikalische Ideen aus den unterschiedlichsten Musikkulturen zugreifen zu können und diese auf unkonventionelle Art miteinander zu kombinieren, um zu kreativen Ergebnissen beim Komponieren und bei der Suche nach neuen improvisatorischen Konzepten zu gelangen.

- Bitte eigene Instrumente mitbringen - 

 

HINWEIS: Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen zur Einhaltung von Abstandsregeln ist die Anzahl der Teilnahmeplätze begrenzt. Wir bitten alle interessierten Musiker*innen mit Blasinstrumenten um eine kurze Rückmeldung im Vorfeld: 02568-9305-33, edin.mujkanovic@lma-nrw.de

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13.09.2020 - 18.09.2020
Ort: Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg
Meisterkurs Hans-Peter und Volker Stenzl

Angeboten wird Unterricht in Klavier-Solo, Klavier-Duo und Klavierkammermusik. Zusätzlich zu den Einzelstunden findet ein tägliches Plenum statt ("piano special"), in dem Fragen zur Klaviertechnik erörtert werden. Unterricht ist in folgenden Sprachen möglich: deutsch, englisch, französisch, italienisch.

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14.09.2020 - 18.09.2020
Ort: Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen
Spielpraxis Latin Percussion

Latin-Percussion-Instrumente bereichern die Klangwelt eines jeden Orchesters – nicht nur in der traditionellen Tanz-, Jazz- und Salsa-Musik. Längst zählen sie mit ihrer Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten zum selbstverständlichen Instrumentarium in Formationen der Popmusik sowie in modernen Ensembles. Congas und Bongos gehören zu den wichtigsten Trommelinstrumenten und bilden das Herzstück der afrokubanischen Musik. Sie stehen daher im Zentrum dieses Intensiv-Workshops. Mit der Erarbeitung der spezifischen Anschlags- und Grundspieltechniken der beiden Instrumente öffnet sich zugleich ein Fenster in die lateinamerikanische Musik mit ihren Rhythmen, Pattern und ihrer so einzigartigen und ansteckenden Lebendigkeit. Spezielle Conga- bzw. Bongo-Rhythmen und Rhythmuspattern, aber auch Begleitrhythmen für das Zusammenspiel mit anderen Instrumenten werden im Laufe des Seminars vorgestellt, miteinander geübt und sofort musikalisch ein- und umgesetzt. Über diese künstlerischen Aspekte hinaus nehmen Latin-Percussion-Instrumente einen bedeutenden Platz in der musikpädagogischen Arbeit ein. Dank ihrer enormen stilistischen Bandbreite von Rap bis Pop, von Hip-Hop über Rock und Latin bis hin zu Weltmusik sind Latin-Percussion-Instrumente begehrte Partner in vielfältigen musikalischen Kontexten. Dies gilt für den Bereich des Unterrichts auf Schlaginstrumenten ebenso wie für das Musizieren in Gruppen und Arbeitsgemeinschaften, in Ensembles oder im Klassenverband. All jenen, die das Instrumentarium in ihrer (Unterrichts-)Praxis einsetzen möchten, vermittelt dieser Workshop umfassende und professionelle spieltechnische, stilistische und musikalische Grundlagen.

  • Einblick in die Musik Lateinamerikas
  • Erarbeitung von Grundrhythmen
  • Congas & Bongos: Grundlagen der Instrumente
  • ausführliche Einführung in Sounds und Schlagtechniken
  • typische Conga- und Bongo-Rhythmen
  • Technik- und Koordinationsübungen
  • Begleitrhythmen
  • Improvisation
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14.09.2020 - 15.09.2020
Ort: Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz
Body-Percussion & Boomwhackers - Raps & Lieder

Die Methode ist uns allen bekannt: Wir bewegen uns rhythmisch – wir klatschen, patschen, stampfen die Beats – und singen dabei. Dass man die Bewegungsfolgen aber zu konkreten, bisweilen raffinierten Bodypercussion-Begleitrhythmen entwickeln kann, ist nicht so verbreitet. Und in diese Bodypercussion-Rhythmen können wir Boomwhackers als harmonische Stütze integrieren – eine musikpädagogisch ungemein wirksame, variantenreiche, lustvolle Methode.

Wir werden neue und alte, lustige und ernsthafte, ganz einfache und etwas anspruchsvollere, deutschsprachige und Lieder aus aller Welt singen. Dazwischen gibt es kurze Sprach-Rhythmusspiele: als Warm ups, zum Namen-Lernen, Begegnen, Improvisieren. Ziel ist ein intensives, fröhliches, „ganzheitliches“ Musik-Erlebnis und Musizier-Training; Melodie, Rhythmus, Harmonie finden in Bewegung und Stimme zusammen.

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14.09.2020 - 18.09.2020
Ort: Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen
Einfach Orchester: Leitung und Aufbau von Kinder- und Jugendorchestern

Orchester und Ensembles fassen die musikalische Arbeit der Musikschulen zusammen. Sie bilden bereits heute einen Schwerpunkt im Bereich der Kooperationen mit allgemeinbildenden Schulen; eine Entwicklung, die sich in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Die zweiphasige berufsbegleitende Fortbildung bietet eine aktuelle Ergänzung zur traditionellen Ausbildung von Musikschullehrer*innen und Schulmusiker*innen, die das Fach Dirigieren im Rahmen ihres Studiums bereits kennengelernt haben und ihre Kompetenzen erweitern möchten. Im Verlauf der Fortbildung werden die Kenntnisse in den Bereichen Dirigiertechnik, Probenmethodik, Literatur sowie Planung und Organisation von Ensembles und Orchestern ausgebaut.

Um die Fortbildung auch für Interessent*innen zu öffnen, die bislang keine dirigiertechnischen Erfahrungen gesammelt haben, aber zukünftig in diesem Bereich aktiv werden möchten, bietet die Bundesakademie ein vorbereitendes Basisseminar (10. bis 14. Februar 2020) an. Einsteiger*innen können sich hier zunächst mit den grundlegenden Techniken des Dirigierens vertraut machen. Darauf aufbauend besteht die Möglichkeit, die zweiphasige Fortbildung zu besuchen,die in praxisorientierter Weise die vielfältigen Kompetenzen für die Leitung von Kinder- und Jugendorchestern vermittelt.

Themen und Inhalte:

Modul A  zur Vorbereitung auf die zweiphasige Fortbildung (B1 & B2)

  •  grundständige Erarbeitung von Schlagtechnik
  •  Umgang mit Partituren
  •  dirigierpraktisches Hören
  •  methodische Grundlagen der Ensembleleitung

Modul B1 & B2 (zweiphasige berufsbegleitende Fortbildung)

Dirigieren:

  • Grundlagen der Ensembleleitung
  • Schlagtechnik
  • praktische Probenarbeit mit verschiedenen Orchestern (Oberstufen-Sinfonieorchester, Mittelstufen-Sinfonieorchester, Unter- und Mittelstufen-Streichorchester)
  • audiovisuelle Beratung

Methodik:

  • Planung und Gestaltung der Probenarbeit
  • Übemethodik
  • Motivation
  • Aufbau von Ensembles und Orchesterarbeit an (Musik-)Schulen

Partiturkunde/Höranalyse/Interpretation:

  • Wege und Möglichkeiten des Partiturlesens und -studiums
  • Partituranalyse/Höranalyse
  • Einrichtung von Partitur und Stimmen
  • schlagtechnische Visualisierung der Partitur und Interpretation

Instrumentenkunde:

  • Notation, Spieltechnik und Stimmenumfang von Orchesterinstrumenten

Literaturkunde/Programmgestaltung:

  • Kriterien zur Auswahl von Werken für Dirigent*in und Orchester
  • Auswahl exemplarischer Werke für verschiedene Besetzungen und Schwierigkeitsstufen

Es werden Werke aus der Mittel- und Oberstufe (nach dem aktuellen Lehrplan des VdM) erarbeitet.

Durchführung

Das vorbereitende Basisseminar (Modul A) kann als einzelne Veranstaltung oder in Verbindung mit den beiden folgenden Fortbildungsphasen(Module B1 & B2) besucht werden.

B1 dient der Vermittlung und Umsetzung dirigierpraktischer, methodischer, literaturspezifischer und organisatorischer Kenntnisse u.a. vor dem Teilnehmer*innen-Orchester.

B2 findet in Bochum statt. Hier stehen mehrere Kinder- und Jugendorchester zur praktischen Probenarbeit zur Verfügung.

Die Module B1 & B2 sind inhaltlich aufeinander bezogen. Die Teilnahme an nur einer Phase ist daher nicht möglich.

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14.09.2020
Ort: Landesmusikakademie Berlin
Ohne Wort, voller Musik - textfreie Bilderbücher

Seit einigen Jahren gibt es eine Hochkonjunktur für Bilderbücher ohne Text. Sie geben Raum für Kreativität und regen an, die Geschichte sowohl mit Worten als auch mit Musik zu erzählen. Welche musikalischen Impulse stecken in Bildgeschichten? Wie hört sich der Dialog zwischen Tintenfisch und Spinne als Rhythmus an, wie die Schritte bei einer Verfolgungsjagd von Tortendieben? Welcher Atem gehört zum schlafenden Faultier? Klingt eine gerade Linie anders als eine geschlängelte? Die musikalische Welt, die hinter Bildgeschichten liegt, wird mit viel Fantasie erkundet.

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15.09.2020
Ort: Universität Paderborn
Fachtag Musik im Kita-Alltag (Paderborn) - Musiktheaterprojekte mit Kindern entwickeln - Netzwerk Kitamusik NRW

Der Fachtag dreht sich um das Thema Partizipation im musikalischen Erleben. Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen: 

  • Wie können Kita-Projekte gemeinsam mit den Kindern entwickelt werden?
  • Wie kann der Kita-Alltag partizipativ musikalisch bereichert werden?

In einem Impulsvortrag sowie praktischen Workshops werden Möglichkeiten und Potenziale des partizipativen Entwickelns von Musiktheaterprojekten im Kita-Alltag erläutert und diskutiert. Gemeinsam entwickeln die Teilnehmenden unter Einbezug von theaterpädagogischen Übungen ein Musiktheaterstück, das auf den Ideen der Gruppe beruht. Die Impulse können in die eigene Kita-Praxis übertragen werden.

Der Fachtag richtet sich trägerübergreifend an alle pädagogischen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, die mit Kindern im Ü3-Bereich arbeiten und die neue musikalische sowie theaterpädagogische Impulse sammeln möchten. Vorerfahrung ist nicht erforderlich.

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15.09.2020
Ort: Musikakademie Rheinsberg
Crashkurs Poparrangement für sehr gemischte Ensembles

Die Instrumentalbesetzungen im Schul- und Musikschulalltag sind oft vom Zufall bestimmt – eine Herausforderung für die Ensembleleitung. Wer die Techniken des Arrangierens kennt, kann dem kreativ und künstlerisch begegnen. Im Zentrum des Kurses steht die gemeinsame Arbeit an Fallbeispielen und mitgebrachtem Material. Tipps und Tricks für die „schnelle Bearbeitung“ stehen ebenso wie die grundsätzliche Herangehensweise an Problemfelder der Besetzung auf der Agenda des Crashkurses.

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16.09.2020 - 19.09.2020
Ort: Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen
ELEMENTARE MUSIKPRAXIS - EMP | TERMIN I

Die Elementare Musikpraxis (EMP) zielt auf die grundsätzlichen musikalischen Erfahrungsfelder, die sowohl das reproduktive als auch das produktive Musizieren umfassen. Im Zentrum stehen das Wahrnehmen, Erkunden, Improvisieren sowie das Gestalten von Liedern, Tanzformen, szenisch-musikalischen Spielformen und Musikstücken aller Art. Die Inhalte orientieren sich an musikalischen Grundphänomenen, mit denen auf verschiedenen Ausdrucksebenen wie Stimme, Sprache, Körperbewegung sowie Klangerzeugung mit Instrumenten umgegangen wird.

Ziel des berufsbegleitenden Lehrgangs Elementare Musikpraxis ist es, dass alle Teilnehmenden die Unterrichtserlaubnis in der Elementarstufe/Grundstufe der Musikschule nach dem Bildungsplan Musik für die Elementar-/Grundstufe des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) erlangen. Der Lehrgang erstreckt sich über zwei Jahre und besteht aus insgesamt sieben viertägigen Lehrgangsphasen. In den dazwischenliegenden Praxisphasen werden die Teilnehmenden eigene Unterrichtsstunden vorbereiten, durchführen und reflektieren, Hausarbeiten anfertigen und instrumentalpraktische Aufgabenstellungen erledigen. Das erste Lehrgangsmodul gilt als Probemodul, nach dem die Lehrgangsleitung entscheidet, ob der Interessent am Lehrgang weiter teilnehmen kann.

Ab dem zweiten Modul führen bzw. begleiten alle Lehrgangsteilnehmer eine eigene Gruppe im Fach Elementarer Musikpraxis (z. B. Eltern-Kind-Gruppe, musikalische Früherziehungs- oder Grundausbildungsgruppe). Dabei werden sie von einem Mentor begleitet, der im Fach EMP ausgebildet ist, über eine mindestens dreijährige Berufserfahrung verfügt und das Fach EMP an einer Musikschule unterrichtet. Die Teilnehmenden hospitieren in mindestens zehn Unterrichtseinheiten des Mentors, halten das Unterrichtsgeschehen in Beobachtungsbögen fest und reflektieren den beobachteten Unterricht gemeinsam mit dem Mentor. Umgekehrt werden die Teilnehmenden auch bei ihrem eigenen Unterricht bis zu fünf Mal von ihrem Mentor beobachtet. In gesonderten Gesprächen gibt der Mentor Feedback an die Teilnehmenden.

Lehrgangsinhalte: Didaktik und Methodik der EMP | Praxis der EMP | Grundlagen der Musikpädagogik | Singen und Sprechen (inkl. Stimmbildung, Singen mit Kindern, Singen mit Kindern verschiedener Kulturen) | Elementares Instrumentalspiel | Musik und Bewegung | Praktisches Musizieren und Anleiten von Chor-, Instrumental- und gemischten Ensembles | Einzel- und Gruppenimprovisation

Hier finden Sie die Lehrgangs- und Prüfungsordnung zur EMP-Ausbildung.

Das Projekt wird durch die Thüringer Staatskanzlei gefördert.

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16.09.2020
Ort: Landesmusikakademie Berlin
Runder Tisch für Lehrkräfte in der Erzieher/innenausbildung Musik

Die Landesmusikakademie Berlin bietet einen runden Tisch an, um Fragen der musikbezogenen Ausbildung von Erzieher*innen zu diskutieren. Die Themen aus Methodik und Didaktik sowie zum Umgang mit dem neuen Rahmenplan werden gemeinsam gefunden und jeweils nach der letzten Sitzung online bekannt gegeben.

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16.09.2020 - 09.12.2020
Ort: Landesmusikakademie NRW e.V.
Meisterwerke der Musik - neu gehört und erlebt - vier Abende mit klassischer Musik in Heek

Die großen Werke der europäischen Musikgeschichte fordern zu einer beständigen Neubeschäftigung heraus – ihre Interpretation gleicht einem offenen, niemals endenden Prozess. Der „Rätselcharakter der Musik“ (Adorno) lässt hier immer wieder neue Fragen entstehen, denen man analytisch auf unterschiedlichste Art und Weise begegnen kann. In diesem Sinne möchte die Veranstaltungsreihe eine Möglichkeit des gemeinsamen Austauschs anbieten, um Wege auszuloten, wie man sich den Meisterwerken der Musik annähern kann.

Ab dem 16.09.2020 besteht die Möglichkeit, an vier monatlichen Treffen (jeweils 18:30-20:00 Uhr) mit Gleichgesinnten teilzunehmen, die Lust haben, bedeutende Werke nicht nur im Hinblick auf ihre musikalische Struktur besser kennenzulernen, sondern sie auch vor dem Hintergrund der Biographie des jeweiligen Komponisten sowie der Kulturgeschichte ihrer Entstehungszeit einzuordnen.

Für die Werkbetrachtungen werden seitens der Teilnehmer*innen keine musikgeschichtlichen oder -analytischen Vorkenntnisse vorausgesetzt. Vielmehr wollen wir uns gemeinsam auf eine (Bildungs-)Reise begeben, um die einzigartigen Klangwelten ausgewählter Kompositionen zu ergründen. Gerne können dabei auch persönliche Lieblingsstücke Gegenstand der Beschäftigung werden.

Am ersten Termin (16.09.2020) steht anlässlich des Jubiläumsjahres Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 23 in f-Moll op. 57, die sogenannte Appassionata, auf dem Programm.

Initiator der Reihe „Meisterwerke der Musikgeschichte“ ist Dr. Kai Marius Schabram, Bildungsreferent der Landesmusikakademie NRW und Musikwissenschaftler. Bei Rückfragen zu dem Angebot können Sie sich gerne im Vorfeld mit ihm in Verbindung setzen: kai.schabram@lma-nrw.de

 

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Die hier dargestellten Kurse und Veranstaltungen sind ein Auszug aus dem Informationsportal Musikalische Fort- und Weiterbildung des Deutschen Musikinformationszentrums (MIZ). Jährlich erfasst das MIZ mehr als 2.000 offen ausgeschriebene Musikkurse, Kongresse, Musiklehrgänge sowie Seminare und Workshops im Bereich Musik von über 300 Anbietern aus ganz Deutschland.

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Akademien in Deutschland