23 Bundes- und Landesmusikakademien in Deutschland mit fast 500 Proberäumen und 2.000 Betten bieten mehr als 1.000 Kurse im Jahr.

Und Platz für Chor und Orchester.


08.06.2021
Videoschnitt mit DaVinci Resolve für Fortgeschrittene

Dieses Aufbauseminar behandelt die Anwendung diverser fortgeschrittener Techniken, um den Videoschnitt in DaVinci Resolve einfach und effizient zu halten. Darüber hinaus werden typische technische Fehler der Aufnahme in Bild und Ton korrigiert sowie die Grundlagen des Color Gradings vermittelt, um die eigenen Videos optisch aufzuwerten.

Themen:

  • Videoschnitt
  • Videos verbessern
  • Farbkorrektur
  • Tonaufnahmen verbessern
Details
10.06.2021 - 11.06.2021
Ort: Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz
Bläser? Klasse! Leitertreffen

Zu dieser Veranstaltung sind gezielt Lehrkräfte eingeladen, die bereits eine Bläserklasse an einer Schule jeglicher Schulart leiten. Der Kurs dient vor allem dem Erfahrungsaustausch und bietet Gelegenheit, Probleme und Besonderheiten in der Bläserklasse zu erörtern.

Die Vorstellung neuer Repertoirestücke und das gemeinsame Spielen sind fester Bestandteil des Kurses. Die eigene Praxis auf "Fremdinstrumenten" wird vertieft. Ein kompletter Instrumentensatz steht zur Verfügung, aus dem je nach Teilnehmerstand ein Instrument intensiv in seinen verschiedensten Ausfertigungen vorgestellt wird.
Im Fokus steht dieses Mal - soweit noch erforderlich - auch der Austausch über das sinnvolle Arbeiten mit Bläserklassen während der Corona-Pandemie sowie Tipps und Anregungen für die digitale Betreuung der Schüler.

Die Beschäftigung mit sehr einfachen Spielstücken der Anfängerliteratur, einfachen Improvisationsübungen sowie das Thema Dirigat in Bläserklassen sind weitere Schwerpunkte der Veranstaltung.

Details
10.06.2021 - 13.06.2021
Ort: Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen
Carusos-Trainer*innen ... qualifizieren Kindertageseinrichtungen

Seit 2000 fördert und unterstützt der Deutsche Chorverband (DCV) das Singen in Kindertageseinrichtungen und Kindergärten. Das Singen im Alltag der Kinder fest zu etablieren, ist das Hauptziel der Carusos-Initiative des Deutschen Chorverbandes. Was zunächst als „Felix“ begann, wird seit 2012 als Initiative „Die Carusos“ weitergeführt. Im Rahmen dessen vergibt der DCV ein Zertifikat an Einrichtungen, die die festgelegten Qualitätskriterien für kindgerechtes Singen erfüllen.

Dazu gehören:
• tägliches gemeinsames Singen
• Singen in kindgerechter Tonhöhe
• vielfältige und altersgemäße Liedauswahl
• Singen als ganzheitlicher Vorgang
• hoher Stellenwert des Singens in der Kindertageseinrichtung

Mit dem Carusos-Standard sind bundesweit einheitliche Anforderungen für alle teilnehmenden Kindertageseinrichtungen definiert. Durch die zusätzliche Unterstützung eines*einer Carusos-Fachberatenden, der*die den Kitas auf dem Weg zur Zertifizierung zur Seite steht, ist es für eine Einrichtung möglich, die Auszeichnung (Carusos-Plakette) zu erhalten, die dann drei Jahre ihre Gültigkeit behält.

Aber was ist mit den Einrichtungen, in denen das Singen bisher eine untergeordnete Rolle spielte oder das Kollegium noch keinen Zugang zum Singen gefunden hat? „Ich kann nicht singen!“ oder „Ich bin unmusikalisch!“ sind nicht selten Argumente, um im Alltag nicht selbst oder nur sehr wenig mit den Kindern zu singen.

Wenn eine Einrichtung von der Möglichkeit der Carusos-Zertifizierung erfahren hat und aufgrund einer ausführlichen Beratung durch den*die Carusos-Fachberater*in in einen musikalischen Prozess einsteigen möchte, um die Kolleg*innen der Einrichtung für das Singen im Kita-Alltag zu begeistern und zu qualifizieren, kommen die Carusos-Trainer*innen ins Spiel!

Sie bilden die Kolleg*innen der Einrichtung stimmlich weiter und erweitern die musikalischen Kenntnisse der Pädagog*innen nachhaltig mit dem Ziel, die Kriterien der Carusos-Zertifizierung mittelfristig zu erreichen. Dabei arbeiten sie für eine bestmögliche Begleitung auf dem Weg zur Zertifizierung eng mit den Carusos- Fachberater*innen zusammen.

Der Lehrgang findet in Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr. Barbara Busch (Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim) sowie der Landesmusikakademie Hessen statt.

 

Lehrgangsziel
• Befähigung der Teilnehmenden, pädagogische Fachkräfte einer Kindertageseinrichtung musikpädagogisch in Bezug auf das Singen mit Kindern weiterzubilden
• Erweiterung didaktischer und methodischer Vermittlungsmethoden in der vokalen Musikpraxis
• Kenntnisse von Bildungsplänen der Bundesländer für die frühe Bildung in Kindertagesstätten sowie Auseinandersetzung mit verschiedenen Kita-Konzepten
• Kenntnisse des Kita-Alltags (Tagesablauf, Rituale, Organisation der Einrichtung etc.)
• Einführung in die Erwachsenenbildung

 

Themen und Inhalte


künstlerische Inhalte
• elementare Vokalpraxis im Umgang mit Kindern und Erwachsenen
• Kenntnisse über Stimmphysiologie und Training der eigenen Stimme
• Umgang mit stimmlichen Problemstellungen (Brummen, Dauerheiserkeit etc.)
• Bewegung und Rhythmusschulung
• musiktheoretische Grundlagen und Gehörbildung
• Kenntnis/Verständnis der Verbindung „Sprache, Melodie, Rhythmik“
• Wahrnehmung und Improvisation
• elementares Instrumentarium in der Kita-Praxis

Repertoireerweiterung
• Vertiefung des vorhandenen Liedrepertoires (vgl. Kinderliederbuch der Carusos sowie „Handbuch für das tägliche Singen in der Kita“, Helbling ISBN 978-3-86227-214-3)
• weitere Literaturkenntnisse (Liederbücher, Fachliteratur, Zeitschriften, Publikationen)
• Übungen und Stimmspiele zu altersgerechter Stimmbildung
• Grundlagen der Liedgestaltung (durch Geschichten, Bewegung etc.)


pädagogische Inhalte
• situatives Singen mit Kindern (didaktische und methodische Hilfestellung)
• Didaktik und Methodik des Singens mit Kindern und Erwachsenen
• Integrationsmöglichkeiten des Singens in den Kita-Alltag
• Fähigkeiten im Umgang mit Gruppen
• Einführung in die Erwachsenenbildung


Organisatorisches
• Kommunikationstechniken (GFK), Selbstmanagement, Öffentlichkeitsarbeit
• Kenntnisse von Bildungsplänen der Bundesländer für die frühe Bildung in Kindertageseinrichtungen
• Einführung in und Auseinandersetzung mit verschiedenen Kita-Konzepte(n)
• Erwerb von Kenntnissen des jeweiligen Kita-Alltags (insbesondere der Integration des Singens in den täglichen Arbeitsalltag)
• Kooperationsmöglichkeiten


Einsatz von Medien
• Smartphone- und Musik-Apps
• musikbezogene Software

 

Durchführung
Der bundeszentrale berufsbegleitende Lehrgang besteht aus drei Phasen und einer Prüfungsphase. Die Phasen sind aufeinander bezogen und bilden mit den Praxisphasen einen zusammenhängenden
Lehrgang. Eine kontinuierliche Mitarbeit ist daher von Beginn an Voraussetzung für die Teilnahme am bzw. für den Abschluss des Lehrgangs.

Neben den drei- bis viertägigen Akademiephasen wird von den Teilnehmenden während des Weiterbildungszeitraumes eine Hospitation von mindestens 25 Stunden in einer Kindertageseinrichtung erwartet, die, um einen besseren Einblick in den dortigen Lebensalltag zu gewinnen, nach Möglichkeit in kleinen Blöcken (z.B. 5x5 Stunden) zu absolvieren sind.


Abschluss
Der berufsbegleitende Lehrgang endet mit einer Prüfung, in welcher der Nachweis praktischen Könnens und theoretischer Übersicht in den angebotenen Fächern zu erbringen ist. Anforderungen und Ablauf der Prüfung sind in der Prüfungsordnung der Bundesakademie geregelt. Über die bestandene Prüfung wird ein Zeugnis ausgestellt, in dem die Lehrgangsinhalte und die Prüfungsleistung bescheinigt werden.

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10.06.2021 - 13.06.2021
Ort: Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen
Hands-On Cubase

Themen und Inhalte

  • kurze theoretische Einführung in den Stoff (Front-to-audience) mit anschließender praktischer Umsetzung am eigenen Rechner
  • Einrichten und Arbeiten mit Tastaturbefehlen
  • Anpassung der Bedienoberfläche von Cubase
  • optimale Aufnahme von Audio und MIDI
  • gezielte Bearbeitung von Audio- und MIDI-Aufnahmen
  • Workflow beim Komponieren und Arrangieren mit Cubase
  • Integration von Loops, Tempoanpassung, Erzeugen von „Groove“
  • spezielle Cubase-Funktionen wie MediaBay, VariAudio, Akkordspur
  • Signalfluss in der MixConsole für optimalen Effekteinsatz
  • Bearbeitung diverser Beispielprojekte im Rahmen des Seminars
  • Profi-Tipps und -Tricks bei der täglichen Arbeit mit Cubase
  • individuelle Betreuung

Um die praktischen Beispiele des Seminars selbst und unter professioneller Anleitung durchführen zu können, ist es notwendig, den eigenen Computer mitzubringen. Eine aktuelle Cubase-Version kann bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden. Für die Arbeit am eigenen Rechner werden Demoprojekte und entsprechende Audiodateien bereitgestellt.

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10.06.2021
Soundtrap: Online zusammenarbeiten mit der kostenlosen vielseitigen Musik-Plattform

Soundtrap ist ein kostenloses Musikprogramm, das wie eine DAW (Digital Music Workstation) aufgebaut ist und direkt im Webbrowser geladen werden kann. Das Programm eignet sich wegen seiner einfachen und übersichtlichen Bedienung besonders gut für Neulinge und den Einsatz im Unterricht. Dabei lässt sich das Programm sowohl im Online-Unterricht als auch als Ergänzung zum Präsenzunterricht sowie zum Erstellen von Unterrichtsmaterial nutzen.

Im Seminar werden die grundlegenden Funktionen vorgestellt. Dazu wird anhand praktisch und technisch nachvollziehbarer Beispiele der musikpädagogische Einsatz dargestellt.

Themen:

  • der Start mit Soundtrap im Browser
  • Aufnahme per Mikrofon
  • Einspielen virtueller Instrumente
  • Klanggestaltung und -bearbeitung
  • Arbeit mit Loops und MP3s
  • Methoden und Beispiele für den musikpädagogischen Einsatz
  • Tipps und Ticks aus der Praxis
  • Datenaustausch, Teilen und Nutzen der App
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11.06.2021 - 13.06.2021
Ort: Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen
EMP-Praxis I: Passgenau arrangieren für instrumentale & vokale Ensembles

Keine Frage: Noten für die instrumentale und vokale Arbeit in musikalischen Gruppen gibt es eigentlich in Hülle und Fülle – „eigentlich“… Denn blickt man auf die vielfarbigen Zusammensetzungen der Gruppen und Ensembles mit den dort versammelten verschiedenen instrumentalen und vokalen Kompetenzen, den Erfahrungen und Wünschen jedes einzelnen Kindes, dann gleicht das Aufspüren haargenau passender Stücke mitunter der Suche nach der „Nadel im Heuhaufen“. Schön, wenn man fündig wird – aber schade, wenn mitunter musikalische wie pädagogische Wünsche offen bleiben müssen. Allen, die mit „Musik von der Stange“ für ihr ganz eigenes Setting im Unterricht nicht zufrieden sind, bietet dieses Seminar Unterstützung. Ein Wochenende lang dreht sich alles darum, individuell zugeschnittene und passgenaue Arrangements und Instrumentierungen für die eigenen Unterrichtssituationen zu erstellen: Wie bringt man große und kleine, laute und leise Instrumente und Stimmen unter einen musikalischen Hut? Wie kann man Lieder, Tänze, Musikstücke so bearbeiten und arrangieren, dass jedes Kind seinen Platz in der Gruppe findet? Und vor allem: Mit welchen Tricks und Tools lassen sich Spielparts so einrichten, dass Spiellust entsteht und Notenfrust vermieden wird, dass individuelle Stärken ausgelebt und spieltechnische Klippen erfolgreich umschifft werden können? Denn das Musizieren kann wunderbare Chancen für das Miteinander eröffnen und jedem zu (s)einer Stimme im Gesamtklang verhelfen. Und dies ist - mithilfe des richtigen Handwerkzeugs, einem Schuss Kreativität und Experimentierlust sowie fachkundig-praxisorientierter Anleitung - beileibe kein Hexenwerk. Dass die kreativen Ideen und Arrangierversuche sogleich im Kreis der Seminarkolleg*innen ausprobiert, besprochen und ggf. nachjustiert werden können, bedeutet ein weiteres Plus. Denn erst, wenn das Geschriebene dem klingenden Praxistest und den eigenen kritischen Ohren standhält, wird’s auch im Unterricht ein Erfolg.

Themen und Inhalte

Arrangieren & Bearbeiten …
• für die musikalische Arbeit mit Kindern im Vorschul- und Grundschulalter
• für individuelle Besetzungen
• für alles, was klingen kann (Melodie-, Harmonie-, Perkussions-, Orff-Instrumentarium, Stimme(n) etc.)
• in verschiedenen Stilen und Genres (Klassik, Pop, Traditionelles …)
• für Ausführende unterschiedlicher musikalischer Voraussetzungen und instrumental-vokaler Fertigkeiten
• auf Grundlage von Kenntnissen in Harmonik, Instrumentenkunde, Formbildung

Vermitteln & Einstudieren…
• der eigenen Arrangements und Bearbeitungen für Schüler*innenensembles und -gruppen
• mithilfe dirigiertechnischer Gesten (Einsätze, Zeigen eigener Vorstellungen)
• begeisternd und motivierend (Probenmethodik und Probenleitung)

Erproben & Reflektieren…
• der Seminararrangements im Kreis der Teilnehmenden
• durch gemeinsames Musizieren und Improvisieren in der Gruppe

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11.06.2021 - 13.06.2021
Ort: Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen
EMP-Praxis II: Bühne frei! Performance-Projekte mit Kindern

In der musikpädagogischen Arbeit mit Kindern zählen Aufführungen zu den herausragenden und den Alltag belebenden Glanzpunkten. Über Wochen, mitunter über Monate hinweg, befinden sich Kinder und Lehrkräfte geradezu in einem Flow des gemeinsamen Planens, Vorbereitens und Probens – eine von Motivation und Vorfreude getragene Hochzeit, in der eine besonders intensive und stringente künstlerische Arbeit möglich wird. Kinderbücher oder inspirierende Themen-Ideen bieten sich als ideale Vorlagen und Rahmen für die Konzeption und Entwicklung eines Performance-Projektes an. Aufführungen mit Kindergruppen sind hier ebenso lohnend wie Aufführungen von Erwachsenen für Kinder. Wie kann es aussehen und klingen, wenn die Figuren aus Büchern samt ihren Abenteuern und spannenden Erlebnissen zum Bühnenleben erwachen? Und wie entsteht aus einer Idee, einem Motto ein kreatives Aufführungsprojekt, in das sich alle Beteiligten mit ihren je eigenen Fähigkeiten, Neigungen und Fertigkeiten einbringen können?
Im Rahmen dieses Seminars wird aus einer Auswahl von Vorlagen ein gemeinsamer Spielstoff gewählt und mit den Mitteln und Instrumenten der Elementaren Musikpraxis – Singen, Sprechen, Perkussion, Tanz, Bewegung und szenischen Elementen – im Laufe des Wochenendes eine Aufführung entstehen. So erhalten die Teilnehmenden über die gemeinsame Praxis eine Fülle von Anregungen und methodisch-didaktisches Handwerkszeug für bunte und klangvolle szenisch-musikalische Projekte. Und zum krönenden Abschluss heißt es natürlich: „Bühne frei“ für eine Präsentation im Konzertsaal der Bundesakademie!

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11.06.2021 - 13.06.2021
Ort: Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen
EMP-Praxis III: Spontan & kreativ; Situative musikalische Arbeit

Keine Frage: Jedes Kind bringt von Geburt an musikalische Fähigkeiten mit und ist im Alltag von sich aus musikalisch aktiv. Es nimmt Geräusche, Klänge und Töne wahr und gestaltet damit. Und wohl kaum jemand würde je bezweifeln, dass es sinnvoll und richtig ist, dieses angeborene Bedürfnis zum musikalischen Ausdruck im Alltag aller Kinder zu unterstützen und zu fördern.
Doch wie kann es gelingen, dass Musik ein ganz selbstverständlicher Teil des Lebens der Kinder wird? Wie können bereits ganz junge Menschen Musik als eine alltägliche Ausdrucksform erleben, als etwas, das ganz unmittelbar mit ihnen und ihrer Erlebniswelt zu tun hat? In allem kann Musik sein – aus allem kann Musik entstehen: Hierfür Räume zu schaffen – und dies außerhalb institutionalisierter Unterrichtssituationen und festgelegter Unterrichtsinhalte –, ist ein zentrales Anliegen der situativen Arbeit.
In der situativen Arbeit mit Kindern verbinden sich Alltagssituationen, Tätigkeiten und Aktivitäten in spielerisch-kreativer Weise mit Musik: Vertraute Gesten und Rituale werden mit Liedern und Sprachversen begleitet, Klänge und Geräusche des Alltags als Impulse aufgegriffen und spontan improvisatorisch weitergeführt, Spielzeuge und Materialien werden zu Inspirationsquellen für klangliches Erforschen – die kindliche Lebenswelt bietet mannigfaltige Anknüpfungspunkte, um klingende Bögen zu schlagen zu Instrumenten und Stimmen, zu Bewegung und Tanz.
Wichtiges Prinzip der situativen Arbeit ist es dabei stets, das Kind mit seinen Entwicklungsbedürfnissen und dem, was das Kind in diesem Augenblick, in dieser Situation „anbietet“, in das Zentrum zu stellen. Nicht lehrend, sondern eher ermöglichend und begleitend nehmen Pädagog*innen Impulse auf und unterstützen in einem Prozess ständiger Reflexion die Kinder dabei, ihre eigenen Ausdrucksformen zu finden und individuelle Erfahrungen zu machen. Hierzu bedarf es nicht nur eines sehr flexiblen Reaktionsvermögens, sondern vor allem auch einer wachen Sensibilität, um zu spüren, wann welche Art von Impuls das Spiel befruchten kann.
Dieses neu konzipierte Seminar möchte ermuntern und einladen, den musikalischen Alltag mit Kindern aktiv und kreativ zu gestalten. Die Teilnehmer*innen lernen, musikalische Äußerungen zu erkennen, diese aufzunehmen und gegebenenfalls weiterzuentwickeln. Darüber hinaus wird in der gemeinsamen Arbeit erprobt, wie man musikalisches Material und Ideen spontan erfinden und einsetzen kann.

Themen und Inhalte

• theoretische Grundlagen zum Situationsansatz im Allgemeinen und in musikalischen Zusammenhängen speziell
• Techniken und Ideen zum spontanen Reagieren auf Alltagssituationen
   - förderliche Impulssetzungen versus hinderlicher Interventionen
• spontanes Erfinden bzw. Erweitern des Materials
   - Lieder, Verse, Texte, Tänze
• gemeinsames Erstellen von Praxismaterialien
   - ein Ideenfundus für situationsbezogene Impulsgebung

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12.06.2021
Ensemblefinanzierung und Projektförderung in der Amateurmusik 2/2 | Die Lausitz klingt!

Musikmachen kostet Geld, selbst wenn alle Mitwirkenden ehrenamtlich arbeiten. Welche Möglichkeiten zur Finanzierung und Förderung es dabei gerade für Ensembles der Amateurmusik gibt, wie die Mittel beantragt werden und was nach Erhalt der Zuwendung zu beachten ist, wird in zwei Workshops erklärt.

In diesem Workshop wird die Ensemblefinanzierung praxisnah diskutiert: Ulrike Feld stellt Fördermöglichkeiten auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie alternative Finanzierungsmöglichkeiten für das eigene Ensemble vor, wie z.B. die Gründung eines Fördervereins. Konkrete Fragen der Teilnehmer*innen zu aktuellen oder vergangenen Antragsstellungen und damit verbundene Probleme, vor denen sie in ihren Ensembles selbst stehen, sind eine wichtige Grundlage um gemeinsam nach Entwicklungsmöglichkeiten zu suchen. Die Dozierende Ulrike Feld unterstützt sie dabei mit ihrer langjährigen Erfahrung als Beraterin und Coach im Kulturbereich.

Dieser Veranstaltung geht ein Workshop zur Ensemblefinanzierung mit dem Schwerpunkt »Zuwendungsbescheid und Abrechnung« am 29.5.21 voraus. Empfohlen wird der Besuch beider Kurse, doch ist eine Teilnahme an einzelnen Workshops möglich.

Teil der Workshop-Reihe »Die Lausitz klingt!«: Ein Projekt zur Stärkung der Amateurmusik in der Lausitz. Veranstaltet von der Musikakademie Rheinsberg in Kooperation mit dem Brandenburgischen Chorverband im Rahmen des Ideenwettbewerbs »Kulturelle Heimat Lausitz«. Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Stärkung des Amateurmusikwesens in der Lausitz.

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12.06.2021 - 13.06.2021
Ort: Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz
Trompete total: Mythen-Fakten-neue Wege

Der Kurs richtet sich an Laien-Musiker mit mehrjähriger Spielerfahrung und Profis. Er beinhaltet alle wichtigen Aspekte des Trompetenspiels und deren Vermittlung:

  • Atmung
  • Zunge
  • Ansatz
  • Das richtige Equipment
  • Wie übe ich richtig?
  • Psychologische und physiologische Aspekte
  • Literaturempfehlungen

So mancher Mythos wird entzaubert und Fakten gegenüber gestellt. Daraus entstandene neue Wege stehen auf dem Prüfstand. Neben vielen Tipps soll vor allem aber auch ein intensiver Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden und dem Dozenten stattfinden.
Daniel Ackermann unterrichtet auch nach der Methode von Prof. Malte Burba und ist Lizenzierter Burba®BrassTeacher und angeschlossenes Mitglied im Burba®BrassNetwork.
Er ist Mitinitiator und ständiger Dozent des jährlichen Trompetenfestivals TROMPETE TOTAL (www.trompete-total.de).

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12.06.2021 - 13.06.2021
Ort: Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen
Atmung und Stimme

Für uns alle - ob beruflich oder privat - ist die Stimme eines der wichtigsten Instrumente. Aber sie ist auch ein Instrument, dem wir noch zu wenig Beachtung schenken. Je geschickter wir Atmung und Stimme einzusetzen lernen, desto überzeugender können wir Inhalte und Emotionen vermitteln und die Aussagekraft des Gesagten verbessern.

Die Existenz zweier verschiedener Atemtypen – der solare sowie der lunare – bildet das theoretische Grundkonzept der Arbeit von Alec Otto: Berücksichtigt man beim Sprechen und Singen, entweder ein ausatmend-verströmender oder aber ein einatmend-in-sich-aufnehmender Typus Mensch zu sein, kann dies die Atmung insgesamt verbessern: Sie wird ursprünglicher und wohltuender, tiefer und freier. Atemkraft und Stimmfülle können so entsprechend dem jeweiligen Atemtypus auf eine natürliche Art und Weise verbessert werden. Ebenso haben der solare und lunare Atemtyp eine spezifische Art zu sitzen, zu liegen, zu stehen, zu denken und zu lernen. Beachtet man diese Spezifika, können vorhandene Blockaden gelöst und ein natürliches Wohlbefinden hergestellt werden.

Alle Teilnehmenden - ob Einatmer oder Ausatmer - können im Verlauf des Kurses Sequenzen aus ihrer jeweiligen Sprech- und Gesangsarbeit vortragen: Ob Büttenrede oder Gesangsstück, Alec Ottos kann allen Teilnehmenden weiterhelfen und durch gezieltes Stimmtraining, verbesserte Bühnenpräsenz und bewussteren Einsatz von Gestik und Mimik die Wirkung des Vortrages steigern.

Details
14.06.2021 - 18.06.2021
Ort: Internationale Musikbegegnungsstätte Haus Marteau
Meisterkurs für Klavier

Wege zum besseren Sich_zuhören

Details
14.06.2021
Online-Seminar: Begrüßungs- und Abschiedslieder für die Kita - (zweiteilig)

In diesem zweiteiligen Online-Seminar lernen die Teilnehmenden neue Begrüßungs- und Abschiedslieder kennen und erfahren, wie diese mit einfachen Mitteln variantenreich gestaltet werden können. Die Dozentin Milena Hiessl öffnet ihre musikalische Schatztruhe und zeigt anhand vieler schöner Beispiele, wie Musik den Kita-Alltag bereichern kann. Für jedes Alter ist etwas dabei. Der Fokus in diesem Online Seminar liegt auf dem praktischen Erleben von Bewegungen, Tänzen, Versen und neuen Methoden zur Einfürhung von Liedern.

Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

 

TECHNISCHE DETAILS

Der Workshop wird über die Plattform "Zoom" angeboten.

Voraussetzung für die Anmeldung und Teilnahme sind folgende Schritte:

  • Download Zoom Client für die Teilnahme über Computer: https://zoom.us/download
  • oder: Download der Zoom App (Smartphones & Tablet)
  • Bitte testen Sie, bevor Sie sich anmelden unter diesem Link, ob Zoom bei Ihnen funktioniert (Video und Audio)  www.zoom.us/test.
  • Empfehlenswert sind: Computer bzw. Laptop (Mobiltelefon oder Tablet gehen auch, sind aber nicht unbedingt optimal), stabiles W-Lan, Kopfhörer bzw. Headset
  • Bitte melden Sie sich unter oben stehendem Anmeldelink an. Nach Anmeldung und Überweisung des Entgelts wird ihn der Zoom-Einladungslink für das Seminar zugesendet.

Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz im Downloadbereich dieser Ausschreibung!  

Details
15.06.2021
Transkulturelle Improvisation Teil 2

Im Mittelpunkt des Workshops stehen die Möglichkeiten der Improvisation als kreativer Ausdruck musikalischer Freiheit sowie persönlicher Geschichte gleichermaßen. 

Improvisation ist ein zentrales Element in vielen verschiedenen Musikkulturen auf der ganzen Welt. In der globalisierten Musikwelt vermischen sich wiederum vielfältige Stile, Genres und Musiktraditionen. Dies erweitert die Bandbreite und Potentiale des improvisatorischen Ausdrucks außerordentlich.

Der oder die Improvisierende kann hier aus einem riesigen Fundus schöpfen. Musik wird dabei nicht aus dem Nichts heraus erfunden. Musiker*innen sammeln multiple Erfahrungen und bedienen sich all der Elemente der eigenen Hör- und Spieltraditionen und setzen sie auf neue, individuelle Weise zusammen. Improvisation kann in diesem Sinne als persönliche Interpretation der eigenen musikalischen Geschichte oder Biografie aufgefasst werden.

Wie hoch sind die Anteile der erlernten, vorgefertigten Elemente einerseits und wie hoch die der spontanen Erfindung andererseits? Wie lassen sich die so verschiedenen Welten musikalisch miteinander verbinden, ohne an Ausdruckskraft und Authentizität zu verlieren? Wie drücke ich mich so persönlich wie möglich aus? Besteht die Gefahr, dass ich nicht authentisch musiziere? Ich liebe Mozart, Metallica und Makam-Musik - Wie bringe ich all das zusammen? Muss ich bestimmte Regeln befolgen? 

Der Workshop bietet eine Reihe von ganz praktischen Antworten auf diese Fragen und zeigt Wege auf, wie sich all diese großartigen Potenziale in jedem von uns abrufen, freisetzen und in die Entwicklung eines persönlichen Ausdrucks bündeln lassen. Die Teilnehmenden lernen Methoden und viele praktische Übungen kennen, mit denen die Musik als Ausdruck der eigenen Erfahrungen in den Fluss kommen kann. 

Das Angebot richtet sich an alle interessierten (Amateur-)Musiker*innen, Musikpädagog*innen und (Musik-)Schüler*innen, unabhängig vom Instrument und vom Spielniveau. Auch Sänger*innen sind angesprochen! Lassen Sie sich inspirieren, neue kreative Elemente und Spielideen in die eigene musikalische Sprache aufzunehmen und sie so kontinuierlich weiterzuentwickeln!

Die Veranstaltung ist interaktiv und deshalb auf eine begrenzte Teilnehmendenzahl angelegt.

Bitte halten Sie auf unserer Homepage Ausschau nach weiteren spannenden Online-Angeboten, um tiefere Einblicke in die Vielfalt der Musikkulturen der Welt oder auch NRWs zu erhalten.

Ansprechpartner LMA-NRW: Edin Mujkanović

Dieser Workshop kann ohne Vorwissen bzw. Teilnahme der ersten Veranstaltung im April 2021 besucht werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

TECHNISCHE VORAUSSETZUNGEN

Der Workshop wird über die Plattform "Zoom" angeboten.

Voraussetzung für die Anmeldung und Teilnahme sind folgende Schritte:

  • Download Zoom Client für die Teilnahme über Computer: https://zoom.us/support/download
  • Bitte testen Sie, bevor Sie sich anmelden unter diesem Link, ob Sie sich erfolgreich angemeldet haben: www.zoom.us/test.
  • Empfehlenswert sind: Computer bzw. Laptop (Mobiltelefon oder Tablet gehen auch, sind aber nicht unbedingt optimal), stabiles W-Lan, Kopfhörer bzw. Headset

Den Teilnehmenden wird nach der Anmeldung ein Einladungslink zugesendet. 
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz und den Zoom-Disclaimer im Downloadbereich dieser Ausschreibung aus der Webseite des Veranstalters!

WEITERE INFORMATIONEN

Brückenklang-Fortbildungen werden durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert.

Details
16.06.2021
Start-up Booster für Ensembles: Strategien und Konzepte der Konzertakquise (Digital-Workshop)

Erfolgreiche Konzertkonzepte entstehen selten allein im stillen Kämmerlein, sondern sind meist das Resultat strategischer Netzwerkarbeit. Im Workshop vermittelt die Dozentin Katrin Gann ihren Blick auf die Marktmechanismen und zeigt, wie im Dialog mit Akteur*innen auf dem Markt Pläne für Konzerte geschmiedet werden können. Gemeinsam mit den Ensembles werden Strategien besprochen, die langfristig helfen, die künstlerischen Planungen in (bezahlte) Konzerte umzusetzen.

Teil 4/4 der Reihe »Start-Up Booster für Ensembles«: Markenstrategie, Öffentlichkeitsarbeit und Konzertakquise: In den Booster-Workshops kommen die Themen zum Zug, die jenseits der rein künstlerischen Arbeit wichtig sind für den Erfolg: Handwerkszeug, das im Studium oft zu kurz kommt und in Büchern oft wenig mit der Musikpraxis zu tun hat, aber essenziell ist für jedes »auf den Markt kommende« Ensemble. Dozierende aus der musikalischen Praxis stellen die grundlegenden Strategien vor und übersetzen diese in konkrete Vorgehensweisen für neu gegründete Ensembles. Außerdem gibt es Raum für Fragen, und Anmerkungen sowie Vorschläge für die individuelle Vertiefung des Themas.

Jeden 2. Mittwoch im Monat, 9.00 – 11.00 Uhr

Ein Besuch aller Veranstaltungen wird empfohlen, ist jedoch nicht Bedingung. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, entscheidet der Zeitpunkt der Anmeldung über die Teilnahme. Mehrere Teilnehmer*innen/Ensemble werden nur bei ausreichend freien Plätzen zugelassen.

Der Workshop findet online statt. Es wird das Programm »Zoom« verwendet. Wir empfehlen, dass die Teilnehmer*innen das Programm vor Kursbeginn installieren und testen.

Details

Die hier dargestellten Kurse und Veranstaltungen sind ein Auszug aus dem Informationsportal Musikalische Fort- und Weiterbildung des Deutschen Musikinformationszentrums (MIZ). Jährlich erfasst das MIZ mehr als 2.000 offen ausgeschriebene Musikkurse, Kongresse, Musiklehrgänge sowie Seminare und Workshops im Bereich Musik von über 300 Anbietern aus ganz Deutschland.

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Akademien in Deutschland